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Schrebergärten

Hier ein Einblick in die zahlreichen Schrebergärten Hördes. Oftmals hat man versucht die Farben der angepflanzten Exoten auf die Oberfläche der Lauben zu übertragen. Auf dem siebten Bild sieht man eine Besonderheit, einen ehemaligen Bunkereingang, der sich fast unbemerkt in die Landschaft aus Buschbohnen und Rosen einfügt. Die Menschen auf den Fotos waren die nettesten KleingärtnerInnen & RosenkennerInnen, die mir auf meinen Spaziergängen begegnet sind. Ich werde sie bald hoffentlich wieder besuchen!

Clarenberg

Was dem Jäger sein Hochsitz ist – ist dem Hörder Fotografen sein Hochhaus! Mir stellt sich überall die Frage: von wo aus habe ich die beste Aussicht? Da bieten sich in der Landschaft oft Berge an. In Hörde ist es der Clarenberg – eine Hochhaussiedlung aus den 70gern. Irgendjemand findet sich immer, der einem den Weg zum Fahrstuhl zeigt! Endlich dem Himmel etwas näher sein … und dann die gute Luft … ! Die wichtigste Frage die sich mir nach diversen Graffitis immer noch stellt: gibt es wirklich die „CBG” (Clarenberg-Gang) oder hat sich das jemand ausgedacht? Jugendliche berichteten zudem vom „Hörder Mörder” – was mich an meine Jugend zurückerinnern läßt – schließlich gab es dort die „White Rats Scharnhorst” – die Legenden leben! Niemand hat mir auch nur ein Haar gekrümt … eine Wanderung zum Clarenberg gehört zu den sichersten Freizeitbeschäftigungen für FotografInnen. Begleitet wurde ich dort und im Grabeland am Marksbach von Malak, die mich wärend ihres „Girlsdays” begleitet hat und „in ihrem Leben noch nie so viel gelaufen ist … und dann …

Bin ich eine Insel?

… so gesehen ist man natürlich zuerst ein Mensch. Aber oftmals hat man das Gefühl, man steht im Wald. Warum also nicht den Wald selbst aussuchen? Fast alle Menschen haben das Bestreben ihren eigenen privaten Bereich zu suchen. Das ist in der Regel das zu Hause. Aber was ist, wenn es einem zu eng wird – die Wohnung zu klein – die eigenen Eltern – oder Kinder – einem ständig in die Quere kommen oder man vielleicht gar keine eigene Wohnung hat? Was gibt´s da draußen noch? Lauben, Gärten, Unterstellplätze, Bänke, geheime Verstecke unbeobachtete Orte, Supermärkte, Parkdecks … Es gibt Plätze die nicht zugewiesen sondern erobert werden wollen. Wo gibt es das … zum Beispiel in Hörde? Das ist die Suche auf die wir uns begeben wollen! Ich tue das als Fotograf, doch die eigentlichen Spezialisten sind die Bewohner*innen, die „Eingeborenen” und die „Zugereisten” … aus allen Schichten und Altersgruppen. Ich werde auf sie und euch zugehen aber ihr könnt auch selbst tätig werden. Schreibt mir – schickt mir Fotos – vereinbart Termine mit mir, …

Mitte und Rand

Hörde bei Nacht gibt es eigentlich nicht mehr seit die Konvertergasfackel 2004 gesprengt wurde. Vielleicht habe ich es auch nur nicht gesehen. Die Werbung leuchten mir zwar zum „Sushi to go” bei Freunden aber eigentlich wird es nachts in Hörde einfach nur dunkler und die Gebäude möglicherweise nur darum erleuchtet, dass sie nicht umgefahren werden. Die Menschen ohne Wohnung bereiten ihre Schlafplätze vor und eine Möve legt sich zum Schlafen an die Gestade des Phoenix-Sees – bis Hamburg hat sie es doch nicht mehr geschafft – wie so viele Neuhörder SeeanliegerInnen – die zu später Stunde noch mal den Staubsauger durch den begehbaren Kleiderschrank schweben lassen.

Tremo Park (bloop)

The Tremoniapark in Dortmund is a park on the site of the former Tremonia colliery. In the forest-like areas there are also sheltered places for the tents of the homeless. See also the accompanying video as well as the other videos of the BLOOP project! Der Tremoniapark in Dortmund ist eine Parkanlage auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Tremonia. In den waldähnlichen Bereichen finden sich auch geschützte Orte für die Zelte der Wohnungslosen. Siehe auch das dazugehörige Video sowie die anderen Videos des BLOOP-Projekts!